17 Dezember 2014

Lecker Schmecker: veganes 3 Gänge Weihnachtsmenü 2014


Hallo liebe Blogleser...ja, ja ich weiß. Schon wieder ein Rezept auf diesen Blog aber auch das Kochen gehört zu meiner Leidenschaft und dies kam über den Sommer zu kurz. Also hab ich es jetzt nach geholt. Das vegane Weihnachtsmenü hatte ich eigentlich nicht geplant aber wegen dieser Fotoaufgabe ( die ja auch was mit fotografieren zu tun hat ) habe ich es dann spontan gekocht.
Ich finde das ist ein super gutes veganes Menü für die Weihnachtszeit und man muss auf nichts verzichten.

Hier seht ihr auf einen Blick das Menü und darunter erkläre
 ich euch nacheinander wie man dieses Menü kocht!



Die Rezepte sind teilweise mit dem Thermomix gekocht aber es geht natürlich auch ohne :)



Vorspeise / Maronensuppe aller Heidi
Thermomixrezept / Rezept voTiegermaus03
ca. für 3-4 Personen


Zutaten

1 Zwiebel
1 Knobizehe
2 große Kartoffeln
500 ml Wasser
2 TL Gemüsepaste
250 g Maronen (gegart im Backofen)
Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Zimt zum abschmecken
gegebenfalls noch etwas Wasser

Maronen kreuzweise einschneiden
im vorgeheizen Backofen bei 200 Grad rösten ca. 20 Minuten
anschließend die Haut entfernen

Zwiebel,Knoblauch, Kartoffel in den Thermomix geben
8 Sekunden / Stufe 8 zerkleinern und anbraten 2 minuten / 100 Grad / Stufe 1
Maronen, Wasser, Gemüsepaste zugeben - 100 Grad / Stufe 2-3 / 20 min kochen lassen alles nochmal auf Stufe 8 zerkleinern.
Mit Muskartnuss,Salz,Peffer & Zimt abschmecken.
Wenn die Suppe zu dick ist, noch etwas Wasser dazu geben

Topping: Chilli, Lauch, Frühlingszwiebeln, Croûtons oder/und Sojasahne


 
Hauptgang / veganer „Hack“braten mit Rotkohl und Kartoffeln
teilweise mit dem Thermomix
für ca. 4-5 Personen


 
Zutaten für braune Soße  
Rezept von Kochtrotz

2 rote Zwiebeln
250 g Champions
ca. 600 ml Gemüsebrühe
200 ml Rotwein
1 TL Kerbel
1 TL Oregano
2 EL Tomatenmark
1-2 EL BBQ Sauce / vegan
2 TL Sojasauce / vegan
Salz, Pfeffer
Öl


 
Zwiebel und die Champignons putzen und fein hacken.
Am besten eine beschichtete Pfanne oder Topf erhitzen - auf hoher Stufe. Öl hineingeben und die Pilze und die Zwiebeln etwa 5 Minuten unter Rühren scharf anbraten.

Dann Hitze auf 3/4 reduzieren. Jetzt das Tomatenmark mitrösten, für etwas 5-7 Minuten immer rühren dabei
Und die ganze Zeit immer wieder rühren

Dann den Wein dazu. Wieder aufkochen und verkochen lassen. Sobald Wein reduziert ist alle anderen flüssigen Zutaten (ausser der Brühe) dazugeben und nochmal aufkochen lassen.

Jetzt noch die Gewürze und die Brühe dazu geben und alles gut durchrühren und weiterhin gut köcheln lassen bei mir Stufe 7 von 10

Die Soße lasst Ihr jetzt schon so 8 - 10 Minuten köcheln. Ihr werdet merken, dass sie eindickt, das ist gut so. Wenn sie zu sehr eindickt, probiert sie mal. Wenn sie sehr stark im Geschmack ist, könnt Ihr einfach etwas Wasser dazu geben ansonsten auch Brühe.

Soße Mit Mixstab oder einen Mixer pürieren

Die Soße ist die doppelte Menge, wenn was übrig bleiben sollte, könnt ihr die Soße auch einfrieren.
Läßt sich also gut auch zu einen frühren Zeitpunkt herstellen und zum Fest muss man sie dann nur auftauen


 
Zutaten für den Rotkohl
Thermomix Rezept Variaion von KnipsLust

800 g Rotkohl
2 Äpfel
1 Zwiebel
80 g Zwiebelschmelz
1-2 Lorbeerblätter
60 g Apfelessig
60 g Rohrohrzucker
1 TL Salz
2 gemörserte Wocholderbeeren
2 TL Gemüsepaste, selbstemacht oder 1 Würfel Gemüsebrühe
200 g Glühwein (Bio)
150 g Wasser
2 gehäufte TL Apfelkompott/-mus -mark
3 gehäufte TL Preiselbeermarmelade oder Johannisbeergelee
etas Zimt
etwas Pfeffer

Äpfel in den Thermomix geben und 5 Sek / Stufe 5 danach umfüllen in eine Schüssel
Rotkohl in Stücken schneiden und in den TM geben und 5 Sek / Stufe 5 zerkleinern, dann wieder umfüllen.
1 Zwiebel in den TM 4 - 5 Sek / Stufe 5 , Zwiebel mit den Spatel nach unten schieben danach das Zwiebelschmelz dazugeben und 3 min / Varoma / Stufe 2 / Linkslauf
Rotkohl dazugeben und nochmal 3 Min / Stufe 2 / Varoma / Linkslauf
Dann alle Gewürze dazugeben sowie die Äpfel 60Min / 100 Grad / Linkslauf / Stufe 1-2
Mit dem Spatel gelegentlich umrühren
den Rest Apfelmus, Preiselbeeren und etwas Zimt/Pfeffer untermischen

Den Rotkohl könnt ihr auch gut einen Tag vorher machen oder auch einfrieren.


Zutaten für „Hack“braten
Rezept von Kochtrotz

1 rote Zwiebel
150 g Berglinsen
250 ml Gemüsebrühe
2 Lorbeerblätter
130 g Couscous
250 ml Wasser
170 g kleine Haferflocken
50 g Tomatenmark
3 EL BBQ Sauce
1 TL Senf
3 EL Sojasauce
3 EL Hefeflocken
3 EL Chiasamen
2 EL Johannisbrotkernmehl
  1 EL ÖL
1 TL Tymian
2 TL Oregano
½ TL gemörserte Fenchelsamen
1 EL Zuckerrübensirup
Salz, Pfeffer
Öl für die Backform



Die Linsen in der Gemüsebrühe mit den Lorbeerblättern gar köcheln ca. 30 Minuten
Bitte schau auch auf der Packung für den Couscous, wie lange er benötigt. Meiner brauchte 10 Minuten.
Also gibst Du 10 Minuten bevor die Linsen gar sind den Couscous und 250 ml warmes Wasser zu den Linsen. Beides soll nur zusammen garen. Du musst ein wenig aufpassen, das die Flüssigkeit komplett aufgesogen wird, also immer wieder rühren und die Temperatur sehr niedrig halten. Am Schluss lieber den Herd ausschalten und den Deckel auf den Topf und noch etwas nachziehen lassen, als Flüssigkeit nachzugiessen.

Während die Linsen köcheln, kannst du die Zwiebel putzen, fein hacken und in einer Pfanne mit etwas Öl anrösten.
Die kommen später auch mit in die Braten-Masse.

Die Linsen-Couscous-Masse soll etwas abkühlen.

In einer großen Schüssel alle anderen Zutaten gut vermischen und dann die etwas abgekühlte Linsen-Couscous-Mischung dazugeben, die Zwiebeln nicht vergessen. Du musst die Masse sehr gut durchkneten. Alle Zutaten müssen optimal verteilt sein. Schmecke die Hackbraten-Masse mit Salz und Pfeffer ab.
Ich habe alles gut mit den Händen, wie ein Teig, durchgeknetet.

Den Backofen auf 165 Grad Umluft oder 180 Grad Ober-Unterhitze aufheizen.
Die Form fetten und die Masse in die Form geben und oben glatt streichen. Wenn Du magst kannst Du noch ein Rautenmuster reinschneiden.

Decke die Form gut mit Alufolie ab. Für die ersten 30 Minuten backst Du den veganen Hackbraten abgedeckt mit Folie. Dann die Folie abnehmen und offen backen für weitere 15 Minuten. Zum Schluß den Ofen auf 190 Grad Umluft oder 210 Grad Ober-Unterhitze aufheizen und noch einmal für 10 - 15 Minuten backen. Der Hackbraten soll schön braun werden. Jetzt ist Aufpassen angesagt, er wird im Nu schwarz.

Sobald der Braten aus dem Ofen ist, lass ihn 15 Minuten in der Form ruhen. Das ist wichtig. Dann stürze den veganen Hackbraten vorsichtig auf eine Platte.

Zum Hauptgang gibt es bei uns Kartoffeln!

 
Dessert / veganes, weihnachtliches Schichtdessert
ca. für 4 Gläser


 
Zutaten für den Brownieteig
Rezept von ab-jetzt-vegan

300 g Mehl
    200 g Zucker
    1 Päckchen Backpulver
    1 TL Natron
    75 g Kakao – Pulver
    1 Prise Salz
    250 ml neutrales Öl (z.B. Sonneblumenöl)
    250 ml Wasser
    100 g Zartbitter Schokolade


Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen.
    Schokolade fein hacken und dazugeben.
    Danach Öl und Wasser unterrühren bis ein zäher Teig entsteht.
    Backform mit Backpapier auslegen und den Teig glattstreichen.
    Bei ca. 175 °C für 30 – 40 Minuten backen (Stäbchenprobe nicht vergessen!)
    Auskühlen lassen! 

     
Zutaten für die Creme

1 großen Becher Alprojogurt/natur
Puderzucker zum süßen
Vanillepulver

1 Schüssel
1 Mulltuch
evtl. 2-4 Wäscheklammern


5-7 Stunden vorher die Creme vorbereiten
Tuch über die Schüssel spannen und mit den Wäscheklammern befestigen
Alprojogurt hinein geben und in den Kühlschrank für einige Stunden stellen

dann süßen mit Puderzucker und Vanillepulver

zum Schluß benötigen wir noch die Bratapfelkonfitüre
Wer diese nicht selber machen möchte kann auch Apfelmark/-mus nehmen und diese mit weihnachtlichen Gewürzen (z.B. Zimt) aufpeppen

Dann wird geschichtet

zuerst die Browniebrösel ins Glas
dann eine Schicht Creme
dann eine Schicht mir der Bratapfelkonfitüre
danach wieder Browniebrösel
und zum Schluß nochmal eine Schicht mit der Creme
Als Topping habe ich Zimt und ein paar gehackte Macadamianüsse verwendet


Guten Appetit!


Kommentare:

  1. Hallo,

    ich habe deinen Blog besucht, er scheint interessant zu sein - er besitzt interessante Rezepte und schöne Bilder.

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    viele Grüße :)

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  2. Das sieht ja einfach super lecker aus :)

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